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Sixdays-Night?
Was ist das?
Bei der Sixdays-Night handelt es sich um ein Art
Sechs-Tage-Rennen an einem Abend. Sämtliche Disziplinen, die bei
den Veranstaltungen in Bremen, Berlin und in den ausländischen
Sechs-Tage-Rennen an 6 Abenden durchgeführt werden, werden auf
der Radrennbahn in Oberhausen an einem Abend in komprimierter
Form ausgetragen.
Dabei gehen die besten Sechs-Tage-Fahrer der Welt an den Start.
Im Fahrerfeld befinden sich Olympiasieger und Weltmeister der
verschiedenen Disziplinen.
Die Veranstaltung befindet sich unter der Organisation von
Weltmeister und Ex-Radprofi Erik Weispfennig. Ein Abend voller
Spannung und sportlichen Höchstleistungen erwartet den Besucher. |
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Madison oder
2er-Mannschaftsrennen
Das 2er-Mannschaftsrennen - oder auch Madison-Rennen (diese
Disziplin wurde erstmals im Madison-Square-Garden vorgestellt)
genannt - gehört auch bei den großen Sechs-Tage-Rennen zum
allabendlichen Highlight.
2 Fahrer bilden eine Mannschaft, wobei sich immer ein Fahrer im
Rennen befinden muss und sein Partner oberhalb der Bahn ein paar
Minuten ausruhen kann. Abgelöst wird mit dem so genannten
Schleudergriff. Dabei schiebt der im Rennen befindliche Fahrer
seinen Partner mit der Hand an. Wer diese Technik gut beherrscht
kann dabei viel Kraft sparen.
Zum Ende des Rennens werden Wertungen ausgefahren. Bei diesen
Wertungs-Sprints können die Mannschaften in der Reihenfolge des
Zieleinlaufs 5, 3, 2 und 1 Punkt sammeln. Am Ende ist dann die
Mannschaft Sieger, die am meisten Punkte sammeln konnte.
Ausnahme: ein Team konnte während der Jagd dem Feld enteilen und
einen Rundengewinn erzielen. Denn ein Rundengewinn zählt vor
Punktegewinnen. So kann eine Mannschaft mit Null Punkten aber
einer Runde Vorsprung das große Finale für sich entscheiden. |
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Steher-Rennen
Ähnlich wie bei Derny-Rennen, fährt ein Motorradfahrer – der
Schrittmacher – dem Radsportler – der Steher – voraus. Das
Motorrad unterscheidet sich freilich von einer „normalen“
Maschine: So sind anstelle von Fußrasten Kästen montiert, da der
Fahrer auf der Maschine steht, und es gibt anstatt einer
Sitzbank eine Vorrichtung mit fast senkrecht montiertem Sattel,
gegen den sich der Schrittmacher lehnen kann. Der Lenker zeigt
u-förmig nach hinten, so dass ihn der Fahrer mit eng anliegenden
Armen fassen kann. Ganz wichtig: frei drehende Rolle am
Hintergestell, die den notwendigen Abstand des Stehers zum
Motorrad garantiert.
Für den Steher ist es wichtig, so nah wie möglich an die Rolle
heran zu fahren, sie aber nicht zu berühren. Die Gespanne
erreichen je nach Bahngröße Geschwindigkeiten von 60 bis 70
Kilometer pro Stunde, schnelle Runden können sogar mit über 100
Kilometer pro Stunde gefahren werden. Eine große Rolle beim
Erreichen der Geschwindigkeit spielt der Windschatten, der
hinter dem Schrittmacher entsteht. Deshalb haben alle
Schrittmacher gleiche und auch gleich große Lederanzüge an. Sie
versuchen möglichst viel Fahrtwind in Jacke und Hose zu
bekommen, damit sich die Anzüge richtig aufblähen. Durch die
normierten Anzüge spielt es keine Rolle, ob der Schrittmacher
groß oder klein, dünn oder dick ist. |
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Derny-Rennen
Hinter den knatternden 100ccm Leichtmotorrädern (den Dernys) mit
Pedalantrieb zur Geschwindigkeitsregulierung erreichen die
Sportler absolute Höchstgeschwindigkeiten.
Die so genannten Schrittmacher bieten den nötigen Windschatten
für die Akteure. Auch die “starken” Männer auf den motorisierten
Zweirädern konnten schon einige Welt- und Europameistertitel
erringen.
Überholvorgänge sind nur oberhalb des Kontrahenten gestattet.
Das Ziel ist die Überrundung der restlichen Konkurrenten, doch
oftmals entscheidet der Schlussspurt. |
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Temporennen
Beim Temporennen gilt es fleißig Punkte zu sammeln. Und davon
gibt es in jeder Runde für den ersten zwei und für den Zweiten
einen. Sieger ist, wer am Ende des Rennens die meisten Punkte
hat. Schafft es ein Fahrer, das Feld zu überrunden, erhält er
dafür zwanzig Punkte auf sein Konto gutgeschrieben. |
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Ausscheidungsfahren
Den letzten beißen die Hunde - oder besser gesagt: wer bei der
Ausscheidungsrunde als letzter die Ziellinie überquert, muss die
Bahn verlassen. Entscheidend dabei ist das Hinterrad. Sind am
Schluss nur noch zwei Fahrer übrig wird es spannend - wer beim
Schlussspurt die Nase - oder besser gesagt das Vorderrad - vorn
hat, ist der Gewinner dieses Wettbewerbs. |
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Scratch-Rennen
Man könnte es auch als Massensprint bezeichnen. Ziel ist es, am
Ende der Distanz als erster über die Ziellinie zu fahren. Aber
das ist leichter getan als gesagt. Denn es gibt immer wieder
Fahrer, die sich nicht auf einen Endspurt einlassen möchten, und
dem Feld lieber frühzeitig eine Runde abnehmen wollen. |
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Rundenrekordfahren
Wer schafft den Rundenrekord? Zusammen mit seinem Partner, der
den Rundenrekord-Spezialisten "anzieht", gehen die Akteure auf
zwei Vorbereitungsrunden. Dann geht es "fliegend" - also von der
Band ganz oben - in die entscheidende Runde, in der die Zeit
gestoppt wird. Das schnellste Team ist bei diesem Wettbewerb
Sieger. |
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